Bodensee-Schüler präsentieren Abschlussarbeiten

Rektor Gerhard Schöll lobt die bunte Mischung aus Ideen und Projekten. Alle Projekte stehen unter dem Schulmotto "Hilf mir es selbst zu tun"

Der Südkurier vom 30. März 2017 schreibt:

Bild:JahresarbeitenausstellungDie Neuntklässler der Bodensee-Schule St. Martin haben am Mittwoch zum 40. Mal ihre Jahresarbeiten präsentiert. Insgesamt 80 Schüler haben eine bunte Mischung an Ideen und Projekten umgesetzt, vorgezeigt und den Besuchern erklärt. "Jedes Kind der Welt kann etwas Besonderes", zitierte Rektor Gerhard Schöll Papst Johannes Paul II. Dies zu fördern und die Schüler jenseits von Lesen, Rechnen und Schreiben in ihren Stärken zu fördern, sei Aufgabe der Schule, so der Rektor in seiner Begrüßungsrede vor Eltern, Geschwistern, Mitschülern und dem Lehrerkollegium.
Jahresarbeiten sind dafür ein geeignetes Mittel, wie bei der Präsentation am Mittwochabend deutlich wurde. Getreu dem Schulmotto "Hilf mir es selbst zu tun", durften die Teenager zwar Rat und fachliche Unterstützung einholen, aber das Projekt musste schon jeder für sich alleine stemmen. Relaxliegen wie aus dem Möbelkatalog, das große Modell eines Fachwerkhauses, Erkenntnisse über die Zelle, bildschöne Gartenmöbel aus Europaletten, kleine Roboter, ein motorisiertes Kettcar oder fesche Dirndl sind nur ein paar Beispiele für tolle Projektarbeiten, die bei den Jahresarbeiten herausgekommen sind.
Staunen ließ aber auch die Zirkusakrobatik der Freundinnen Alexandra, Anna-Kira und Maja. Sie haben die Zeit seit Pfingsten genutzt, um gleichzeitig die Ausbildung zum Übungsleiter zu machen. Verblüffend auch das virtuose Klavierspiel von Thea Rooschüz, die nicht nur neun Monate lang fleißig geübt hat, sie hat sich den italienischen Komponisten Ludovico Einaudi sprichwörtlich einverleibt. . Das Auditorium war hingerissen und spendete begeisterten Applaus für das klassische Konzert.
"Jeder hat irgendein Hobby, keiner kann nix", weiß Rektor Schöll. Deshalb dürfen die Schüler sich ihre Themen seit 40 Jahren auch selbst aussuchen. Nur wenn das Besondere in den Heranwachsenden gefördert wird, ist es möglich, dass sie durchhalten, tolle Projekte konsequent umsetzen und am Ende ihre Arbeiten voller Stolz präsentieren können. "Man muss sie bei ihren Stärken abholen, nicht zeigen, was sie noch nicht können. Indem man sich um die Talente der Kinder kümmert, wird auch deren Würde geachtet und ihr Selbstwertgefühl geweckt. Das ist es, worum es geht bei diesen Jahresarbeiten", sagt Gerhard Schöll.
Das Expertentum auf ihrem Gebiet müssen die Schüler dann übrigens nicht nur schriftlich, sondern auch in einer mündlichen Prüfung zeigen. Für Schüler dieses Jahrgangs dürfte das ein Kinderspiel gewesen sein und auch der Rektor ist hochzufrieden. "Für mich ist diese Arbeit, die ihr hier gemacht habt, mehr wert, als eure Prüfungen in Mathe, Deutsch und Englisch", verabschiedete er die Neuntklässler.



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