Literaturcafe der Klasse 8b

Bild:LiteraturcafeAm Mittwoch, dem 03.05.2017 fand abends das Literaturcafe der Klasse 8b in der Bodensee-Schule St. Martin statt. Dazu waren alle Eltern, Lehrer, Verwandte und Schüler herzlich eingeladen.

Nach einem gemeinsamen Beginn in unserem Klassenzimmer, teilten wir uns in vier Räumen auf und präsentierten dort in Kleingruppen die Bücher aus unserem Literaturprojekt. Die Eltern sorgten für ein reichhaltiges Buffet mit vielerlei Leckereien, welches wir in der Pause gemeinsam genießen durften und uns dabei über die vorgestellten Bücher austauschen konnten.

In unserem Literaturprojekt hatten wir in vier Wochen ein Buch unserer Wahl ganz genau bearbeitet. Unsere Aufgabe war es, ein Buch auszusuchen und es zu lesen. Anschließend sollten wir ein Lesetagebuch mit verschiedenen kreativen Aufgaben erstellen und ein Plakat dazu gestalten. Der Höhepunkt war die Präsentation vor den Eltern an diesem Abend.

Manche Schülerinnen und Schüler waren sehr aufgeregt. Aber wir waren alle gut vorbereitet und am Ende des Abends waren alle froh und glücklich, da wir wirklich tolle Bücher vorgestellt bekamen.

Es war ein schöner Abend in gemütlicher Atmosphäre, bei dem der eine oder andere gute Ideen mit nach Hause bekam, welches Buch er als nächstes lesen könnte.

Bild:Literaturcafe

Hier sehen sie eine kleine Auswahl an Kreativaufgaben, die von uns zu den verschiedenen Büchern erstellt wurden:

Abschied

Ich fühle mich so leer,
es fällt mir so schwer,
ich vermisse dich so sehr.
Denn ohne dich zerfällt mein ICH.
Und als wir an den Klippen waren,
war es mir nicht klar,
dass wir uns zum letzten Male sahen.

Luca Dunger, Klasse 8b

Ein Gedicht zum Buch „Secrets, wen Emma hasste“ von Daniela Pusch

Sehnsucht nach gestohlener Sonne

Ich sehe die Sonne,
spüre sie aber nicht.
Ich sehe den Wind in den Bäumen wehen,
doch kann ihn nicht fühlen.
Ich sehe viele Blumen auf den Wiesen sprießen,
doch kann nicht an ihnen riechen.

Ist Freiheit wirklich das,
worüber ich nachdenke oder das,
wonach ich mich sehne?

Ich will nur einen Moment mit meinen
Augen zücken, um den Wind zu
spüren in meinem Rücken.
Meine Hoffnung wird nicht sterben
und ich werde sie auch nicht verbergen.

Amelie Maric 8b

Ein Gedicht zum Buch „Tagebuch der Anne Frank“, Anne Frank

Mein Leben als gestaltlose Person
Ich habe keine eigene Stimme,
keinen eigenen Körper,
kann aber viel mit meinen Handlungen und meinem Charakter bewirken.

Es fällt mir schwer, mich jemandem anzuvertrauen und Ihm ein Tag des Lebens zu klauen.

Doch freue ich mich die Probleme der Menschen zu lösen, um ihn ein bisschen Freude zu schenken, damit Sie über Ihr Leben nachdenken können.

Doch tief in meinem Herzen wünsche ich mir eine eigene Stimme,
einen eigenen Körper
und ein eigenes Leben.

Rosa Schorer, Klasse 8b zu dem Buch „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ von David Levithan



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