Bericht Klassenfahrt Ameland 2018 Klasse 8

Am 3. Juni 2018 traf sich die gesamte Stufe 8 um 21:00 Uhr an der Bodensee-Schule
St. Martin. Eine Stunde später fuhren wir mit einem Bus los. Über die Nacht sind wir mit dem Bus nach Harlingen, Holland gefahren. Um 11:00 Uhr konnten wir endlich auf unsere Schiffe und der Maat zeigte uns was wir auf dem Schiff zu tun hatten. Bald setzten wir die Segel und fuhren los. Bis wir ankamen hatten wir Freizeit und konnten auf dem Schiff entspannen. Zwischen Ijsselmeer und Wattenmeer gibt es eine Schleuse, die Lorentzsuizen heißt, durch diese fuhren wir hindurch. Danach kamen wir im Hafen von Makkum an. Nach dem Abendessen gingen wir um 22:00 Uhr ins Bett. Bevor wir am nächsten Tag losfuhren sahen wir noch eine 110 Meter lange Yacht aus der Werft ausfahren. Danach legten wir um 10:30 Uhr ab und fuhren wieder durch die Schleuse hinaus.
Da zu wenig Wind war fuhren wir leider nur mit Motor und setzten leine Segel. In Harlingen angekommen, machten wir eine Pause. Nachdem wir wieder losfuhren, setzten wir unsere Segel. Abends kamen wir im Hafen von Vlieland an und gingen noch an den Dünen spazieren.
Am dritten Tag sammelten wir vor der Abfahrt noch Holz für ein Lagerfeuer.
Während der Fahrt sahen wir Seehunde auf Sandbänken, welche sich in der Sonne ausruhten. Auf Deck haben wir Kartenspiele und Schach gespielt sowie gelesen. Mittags kamen wir auf Terschelling an. Später gingen wir noch zum Strand und badeten dort. Am Strand lagen viele tote Quallen.
Da wir am nächsten Tag „trocken-fallen“ wollten, fuhren wir schon um 7:00 Uhr morgens los. Bereits eine halbe Stunde später waren wir da und warteten auf die Ebbe. Alle gingen von Bord. Wir wurden alle nass, da das Boot nicht ganz trocken fiel. Auf einer Sandbank konnten wir 2 Stunden rumlaufen und haben verschiedene Tiere entdeckt.
Als die Flut kam mussten wir wieder an Bord und das Segelschiff fuhr wieder los. Auch an diesem Tag sahen wir Seehunde. Durch dieselbe Schleuse wie am ersten Tag, fuhren wir auf das Ijsselmeer. Mitten auf dem Meer legten die Schiffe aller Klassen an. Vom Boot aus sprangen die meisten ins Wasser. Schließlich fuhren wir weiter und legten kurz darauf an einer Anlegestelle an.
Am 8. Juni fuhren wir nach Harlingen. In Harlingen luden wir das Gepäck aus, um uns bereit für die Überfahrt nach Ameland zu machen. Am Hafen mussten wir ca. 2 Stunden auf den Bus warten. Mit diesem fuhren zur Fähre, welche uns nach Ameland brachte.

Auf Ameland strampelten wir mit dem Fahrrad eine Stunde nach Hollum. Dort gingen alle zuerst auf ihre Zimmer. Mit allen Klassen aßen wir dann gemeinsam am Abend. Am Samstag redelten wir mit dem Fahrrad zum Strand. Dort machten wir eine
Wattwanderung. Ein ziemlich lustiger Guide zeigte uns Pflanzen und Tiere im Watt.
Seegras ist eine der wenigen Pflanzen die im Watt wachsen und schmeckt ziemlich salzig. An einer Stelle mussten wir nur in den Sand greifen und hatten viele Muscheln in der Hand. Der Guide zeigte uns wie man die Muscheln öffnen kann und wir durften sie essen. An einer anderen Stelle durften einige auch noch Wattwürmer essen. Ein paar mutige Schüler haben sich getraut. Nach der Wattwanderung fuhren wir zurück in unsere Unterkunft. Bis zum Abendessen hatten alle Freizeit. In Folge dessen, fuhren wir noch zum Strand.




Dort konnten wir Dünen hinunterrennen und den Sonnenuntergang beobachten. Nach dem späten Frühstück fuhren wir zum Leuchtturm von Ameland. Dieser
ist mitten in einem Wald und rot-weiß gestreift. Nachdem wir unsere Fahrräder abgestellt hatten, bestiegen wir den Turm und schauten und währenddessen die verschiedenen Ausstellungsräume an. Schließlich konnten wir noch die tolle Aussicht genießen.
Im Anschluss fuhren wir zu einem kleinen Tierpark im Wald. In diesem gab es Hühner, Küken und Pfaue. Von dem Tierpark aus fuhren wir zum Strand. Es war windig, deshalb war niemand baden. Viele liefen am Strand entlang und es wurde im Sand gegraben. Auf dem Weg zurück in unsere Unterkunft, machten wir uns um halb drei. Bis 17:00 Uhr hatten wir auf dem Gelände Freizeit. Nun gab es Abendessen. Mit allen Klassen fuhren wir um 20:30 Uhr an den Strand. Dort hatten wir einen Gottesdienst. Doch davor sammelten alle noch Treibgut und Muscheln, um damit ein Kreuz in den Sand zu legen. Um dieses Kreuz bildeten wir einen Kreis. Während des Gottesdienstes sangen wir Lieder und hörten Lesungen. Als die Fürbitten vorgelesen wurden, stellten sich Nadine, Emily, Lukas und Daniel mit brennenden Fackeln an die Enden des Kreuzes. Wir blieben nach dem Gottesdienst noch eine Weile am Strand.
Um 11:00 Uhr brachen wir am nächsten Tag zum Strand auf. Dort trafen wir jemanden, der mit uns kurren wollte. Dazu zogen wir ein Netz am Strand entlang. Das Netz zogen wir mit einer Schnur. Als wir es herauszogen, waren unter anderem Einsiedlerkrebse, Plattfische, Krebse, Quallen, Garnelen und Flunder darin. In einem Behälter schauten wir unsere Tiere im Wasser genauer an. Einige der Tiere wurden im Kreis herumgereicht. Die Quallen, Plattfische und Krebse brachten wir mit der Hand zurück ins Wasser. Mittags fuhren wir zum Badestrand. Dort blieben wir den gesamte Nachmittag bis 17:00 Uhr.
Nach dem Frühstück des nächsten Tages, gab es drei Auswahlmöglichkeiten: wir konnten uns einerseits eine Mühle anschauen, andererseits ein Bunkermuseum anschauen. Auch Freizeit war eine Möglichkeit. Die meisten wählten die Freizeit. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Fahrrad zum Strand des Nachbardorfes Ballum. Dort holte uns ein Traktor ab und wir fuhren auf einem Hänger am Strand entlang. Es war zwar windig, aber so konnten wir die ganze Insel ohne Fahrrad erkunden. Außerdem wurde auf dem hinteren Anhänger auch Gitarre gespielt. Am anderen Ende der Insel stiegen wir aus und liefen zu einem Aussichtspunkt, mitten im Naturschutzgebiet, wo wir eine tolle Aussicht hatte. Auf dem Weg dorthin liefen wir auf einem Pfad durch Büsche hindurch. Nachdem wir wieder am Strand
Waren, brachte der Traktor uns wieder zurück nach Ballum.
Der Mittwoch war unser vorletzter Tag auf der Insel. An diesem fuhren wir mit dem
Fahrrad nach Neß zum Hafen. Dort holte uns ein Schiff zu einer Robbentour ab.
Kurz nachdem wir an Hollum vorbei fuhren, sahen wir auf einer Sandbank einige Robben. Doch leider fuhren wir nicht so nah heran. Wieder in Neß angekommen, hatten wir Freizeit in denen wir z. B. Souvenirs kauften und die „Stadt“ erkundeten. Daraufhin fuhren wir wieder eine Stunde nach Hollum.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen, packten wir unsere Sachen in einen Anhänger. Der 14. Juni war nämlich unser Abreisetag. Nach dem Spülen redelten wir mit starkem Rückenwind nach Neß. Dort hatten wir noch eine letzte Chance uns Sachen für die Rückfahrt zu kaufen und Kibbeling zu essen.

Um 15:00 Uhr legte unsere Fähre Richtung Festland ab. Dort angekommen erwartete uns bereits ein Doppeldeckerbus, mit dem wir zur Schule fahren sollten. Mit dem Bus wurden wir bis Köln gebracht, wo wir im Burger King etwas essen konnte. Als der Bus nach Ende der Pause eine Weile nicht kam, stellte sich heraus, dass unser Bus einen Motorschaden hatte und wir bekamen einen neuen Bus. Schlussendlich kamen wir um 8:00 Uhr morgens an der Schule an und wurden von unseren Eltern abgeholt.



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