Besuch auf dem Apfelhof

Im Vernetzten Unterricht haben wir uns beim Thema „Dinge ganz sehen“ mit dem Apfel beschäftigt. Zum Abschluss des Themas haben wir vor den Herbstferien Familie Wieland auf ihrem Bauernhof in Wiggenhausen besucht. Dort haben wir viel erlebt und erfahren.

Die Tiere auf dem Bauernhof
Wir haben die Pferde und Ponys gestreichelt und die Ziegen mit altem Brot, Brezeln und Apfelresten gefüttert. Die Hühner durften wir nicht füttern. Sie haben Körner bekommen. Von den zwei Hähnen war einer zahm, den konnten wir streicheln. Und die Hunde haben wir auch gestreichelt. Wir haben von Herrn Wieland erfahren, dass wenn junge Enten nicht schwimmen lernen, dann können sie es später auch nicht. Es war toll auf dem Bauernhof und wir waren ein bisschen traurig, als wir wieder gehen mussten.
Bild:Apfelhof

Mit dem „Apfelzügle“ in die Plantagen
Wir sind mit Bauer Wieland mit einem „Apfelzügle“ in die Plantagen gefahren. Am Traktor waren zwei Apfelkisten-Anhänger. Da durften alle Kinder und unsere Lehrerinnen rein. Herr Wieland hat angehalten und uns erzählt, dass eine Reihe in der Plantage 180 bis 200 Meter lang ist, so lang wie der alte Zeppelin. In der Baumschule hat uns Bauer Wieland kleine Bäume gezeigt. Sie werden wie Kinder erzogen. Man bindet ihre Äste nach unten. Bauer Wieland hat uns erklärt, wie man zwei Apfelsorten zusammenmischt: Er hat zwei Zweige von verschiedenen Bäumen mit dem Taschenmesser schräg abgeschnitten. Wenn man sie zusammenbindet, wachsen sie zusammen.
Bild:Apfelhof

Umweltschutz auf dem Bauernhof
Herr Wieland erklärte uns den Umweltschutz auf seinem Hof. Die Rosen sind für die Honigbienen wichtig, die die Apfelbäume bestäuben. An den Rosenblättern kann man auch erkennen, ob sich Schädlinge, z.B. Blattläuse in der Plantage befinden. Wenn die Blätter der Rosen nicht eingerollt sind, muss man nicht spritzen.
Ins Insektenhotel ziehen im Sommer Wildbienen und andere Insekten ein. Zum Schutz vor Spechten und anderen Räubern ist vor dem Insektenhotel ein Drahtgitter.
Es gibt auch einen Steinhaufen in dem sich Eidechsen verstecken können und geschützt sind.
Bild:Apfelhof

Äpfel probieren
Wir haben von Bauer Wieland jeder einen Apfel der Sorte „Kanzi“ geschenkt bekommen. Bauer Wieland hat uns erklärt, dass man den Apfel genau am Stiel pflücken muss, sonst reißt man den Blütenansatz für das nächste Jahr ab. Viele haben ihren Apfel an der Hose poliert, bis er glänzte. Wir mussten uns in einer Reihe aufstellen und dann hat Bauer Wieland unsere Äpfel mit einer Apfelmaschine in Ringe geschnitten. Man konnte die Apfelmaschine sogar einstellen, ohne Schale zu schneiden. Die Apfelbutzen wurden an die Ziegen verfüttert. Es hat uns gut gefallen.
Bild:Apfelhof



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