Wer ein Kind erziehen will, braucht ein Dorf.

Neben den räumlichen Voraussetzungen bedarf es einer Konzeption der Ganztagsschule, die sich an den Kindern und vor allem deren Möglichkeiten ausrichtet. Die Vielfalt der Erfahrungsmöglichkeiten und Bewährungschancen erfordert eine weitere Voraussetzung: Die ZEIT zum Entwickeln und Wachsen für jeden Einzelnen.

Bild:Bodensee-Schule„Wenn man Kindern und Jugendlichen eine auf dem katholischen Glauben aufbauende, ganzheitliche Erziehung und Bildung angedeihen lassen möchte, dann benötigt man mehr Zeit.“

Diese Überzeugung führte zum Beginn der 70-iger Jahre dazu, dass engagierte Eltern unsere Bodensee-Schule St. Martin als Ganztagsschule in gebundener Form gründeten. Heute wissen wir mit Bestimmtheit, dass die damalige Zielsetzung unabdingbar ist, wenn man in Schulen die Persönlichkeits-entwicklung in den Blick nimmt.

„Schule, die nicht mehr ist als purer Unterricht, vergibt ihre größte Chance.“

Mit dieser Aufforderung unterstützt und wertschätzt Bischof Dr. Gebhard Fürst während seines Besuches 2006 unsere richtungweisende Konzeption. Sein Eintrag ins Gästebuch der Schule macht uns Mut auf unserem Weg konsequent weiter zu gehen:
„Gottes reicher Segen lebe und wirke weiter in Ihrer Schule der glücklichen Kinder! Mögen Sie weiterhin den Geist am Leben erhalten den ich an diesem Tag in Wort und Taten erleben durfte.“

Unsere Schule ist Lebens- und Erfahrungsraum

Schule als Lebensraum gestalten heißt, sie als Lebensgemeinschaft zu betrachten, in welcher Kinder und Jugendliche beheimatet sind und unterschiedlichste Lebensentwürfe verfolgen können. Ein Lebensraum, in dem jeder, ob Erwachsene oder Kinder, Verantwortung übernimmt und am Gelingen der Gemeinschaft aktiv Anteil trägt. Jedes Mitglied hat seinen Platz und seine Aufgabe im Lebensraum Schule. Sicherheit gibt das eindeutige JA zur Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit, somit der Würde eines jeden Einzelnen.

Schule ist Stätte der Personwerdung

Die Grundschule wird nach reformpädagogischen Vorbild jahrgangsübergreifend geführt. So wird der Schuleintritt zu einem Eintauchen in ein bestehendes System, das solidarisch und subsidiarisch wirkt. In den Familienklassen findet individuelles Lernen und Wachsen von Anfang an beste Rahmenbedingungen. Gegenseitige Achtung und Interesse aneinander sind Grundvoraussetzungen für gelingende Lernbiografien. Gemeinsames Lernen und Arbeiten in jahrgangsgemischten Gruppen findet weiterhin auch in der Ganztagsschule wertvolle Fortführungen in verschiedensten Bereichen: Unsere Schulfirma, die Betreuer- und Patengruppen, verschiedene Projekt- und Freizeitgruppen sind bewusst über Jahrgänge und auch Schulstufen hinweg angelegt. Ein christliches Miteinander von Jung und Alt prägt unseren Alltag. Durch den Aufbau unseres Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums erweitern wir unsere Gemeinschaft mit Jugendlichen, die eine Schwerpunkt gewählt haben, der dem Menschen zuspricht. Die sozialwissenschaftliche Ausrichtung ergänzt unsere Denken und Arbeiten in idealer Weise. Die Praktikumsaktivtiäten der "Großen" finden im gegebenen Lebensraum vielfältigste Aufgabenfelder.

Ganztagsschule von Klasse 1 bis 10

Für die Kinder der ersten beiden Jahrgänge besteht die Möglichkeit die Angebote der Ganztagsschule im Kinderhaus wahrzunehmen. Ab der 3. Klasse gehören das gemeinsame Mittagessen, die Mittagsfreizeit, die Freizeitgruppen, die Handwerkserziehung sowie regulärer Unterricht an vier verpflichtenden Nachmittagen zum Schulalltag.
Orientierung findet unser schulisches Konzept der gebundenen Ganztagsschule im Erziehungs- und Bildungsplan der Freien Katholischen Schulen in der Diözese Rottenburg Stuttgart, dem MARCHTALER PLAN und dem christlichen Menschenbild, das als Grundlage allen Arbeitens und Begegnens in unserer Konzeption stabiles Fundament ist.
Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe nehmen gerne das Angebot des Mittagstisches wahr.

Das eindeutige JA zum Kind lässt Schule gelingen!

Bild:Schule und Unterricht vom Kind her gedacht wird zwangsläufig andere Konzepte erfordern als eine bloße Orientierung an Inhalten und Fächern. Die Pädagogik unserer Bodensee-Schule St. Martin findet ihre Begründungen im christlichen Menschenbild. Anregungen und Verpflichtungen für die konzeptionelle Fort- und Weiterentwicklung gibt uns das Leben in Gemeinschaften aber auch Erfahrungen aus der Reformpädagogik sind wertvolle Wegweiser, denen wir folgen.
Die Abrundung durch ein sozialwissenschaftliches Gymnasium mit dem Schwerpunkt "Pädagogik/Psychologie" rundet diese Ausrichtung in idealer Art und Weise ab.



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