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11. Klasse des neuen Wirtschaftsgymnasiums St. Martin besucht Finanzmetropole Frankfurt

Gleich zu Beginn des Schuljahres 2021/2022 besuchten eine Woche vor den Herbstferien die 17 SchülerInnen der Eingangsklasse des Wirtschaftsgymnasiums St. Martin (3 Schüler waren krankheitsbedingt nicht dabei) mit ihrer Klassenlehrerin Frau Fichtner und Frau Windbacher als Begleitlehrerin für insgesamt 3 Tage das europäische Bankenzentrum Frankfurt.
Die Exkursion begann in der Finanzmetropole mit einer interessanten Stadtführung eines ehemaligen Bankers, der die SchülerInnen mit der Entwicklung von Frankfurt als Handels- und später als Bankenzentrum vertraut machte. Die historische Messe zu Frankfurt hatte bereits im Mittelalter eine große Bedeutung und ist der Ursprung für den Erfolg der Region, da die Mainstadt an einer der wichtigsten europäischen Handelsrouten lag und somit eine exzellente Einbindung in das internationale Wegenetz besaß. Familien mit großem finanziellem Einfluss investierten hier und bauten Banken auf. Die Schüler lernten als Beispiel den Namen der Familie Rothschild kennen. Interessiert lauschten die SchülerInnen, als der Stadtführer erklärte, dass jüdische Familien wichtig und bedeutend für die Stadt Frankfurt als Bankenzentrum waren. Denn im Gegensatz zu dem katholischen Glauben erlaubte der jüdische Glaube es, Kredite an andere zu vergeben. Frankfurt ist heute für den Euroraum der finanzielle Mittelpunkt mit Sitz der Deutschen Bundesbank und der Europäischen Zentralbank (EZB). Ausschlaggebend war dabei auch die bestehende Struktur der Stadt mit dem größten deutschen Flughafen, von dem aus alle Hauptstädte des Euroraumes binnen ein paar Stunden zu erreichen sind. Allein 3 der vielen Wolkenkratzer in Frankfurts Innenstadt werden von der EZB belegt. Ein Gruppenbild der gesamten Klasse vor der auffälligen Euro-Skulptur, die als Wahrzeichen der EZB tausendfach fotografiert wurde, durfte natürlich nicht fehlen. Ein neuer Turm der EZB wurde am Stadtrand direkt am Main gebaut.
Dieses neue EZB-Gebäude bestaunte die Schülergruppe vom Schiff aus bei einer Mainfahrt. Das herrliche Wetter, das uns die 3 Tage begleitete, bot einen wunderschönen Blick auf die Skyline von Frankfurt.
Höhepunkt der Exkursion war am zweiten Tag der Vortrag bei der Deutschen Bundesbank über das Bankensystem des Euroraumes. Herr Kühne von der Deutschen Bundesbank erklärte die Grundlagen von den Aufgaben der Deutschen Bundesbank über den Verbraucherpreisindex bis hin zu den geldpolitischen Instrumenten der EZB so anschaulich und schülergerecht, dass alle SchülerInnen während der 60 Minuten gebannt zuhörten uns sich rege beteiligten. Ein grandioser Vortrag, der das Interesse und Verständnis für die Arbeit der EZB und der Deutschen Bundesbank ganz sicher geweckt hat. Im Anschluss besuchten die Gymnasiasten das Geldmuseum, das ebenfalls durch die Deutsche Bundesbank betrieben wird. Das Museum ist interaktiv gestaltet und führt die Besucher anschaulich an die Thematiken des Geldes heran. Wie entsteht zum Beispiel Geld? Im Museum kann man alte Währungen wie Kaurigeld (Schalen von Schnecken) oder seltene Münzen aus chinesischen Dynastien aus der Zeit vor Christus bestaunen. Eine Wand mit Inflationsgeld macht eindrucksvoll klar, wie wichtig Preisstabilität für die Gesellschaft und für unsere Wirtschaft ist. Am Ende der Ausstellung konnten die SchülerInnen sogar einen echten Goldbarren der Mindestreserve der Deutschen Bundesbank anfassen.
Als Ausgleich zum fachlichen Input der Exkursion unternahm die Klasse gemeinsam teamverstärkende Events wie das gemeinsame Entkommen aus einem Escape-Room. Auch beim Lasertec spielen stellte die Klasse 11c ihre Teamfähigkeit unter Beweis und hatte insgesamt 4 Spielrunden Spaß gegeneinander und auch als gemeinsame Gruppe gegen eine Gruppe anderer Spieler anzutreten.
Der Ausflug in Deutschlands führende Finanzmetropole war eine gelungene und intensive Exkursion, an die sich die SchülerInnen des Wirtschaftsgymnasiums in so mancher Unterrichtssituation erinnern werden. Als Abschluss der Exkursion besuchte die Schülergruppe ein weiteres Wahrzeichen Frankfurts, den MAIN TOWER. Vom Dach des MAIN TOWERS konnten die SchülerInnen Selfies mit der Skyline von Frankfurt schießen und viele der besuchten Gebäude nochmals von oben betrachten. Mit einem Lächeln auf den Lippen und dem Wind des Großstadtflairs in den Nasen verabschiedeten sich alle von der eindrucksvollen Stadt Frankfurt.

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