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Klassenfahrt der 9b nach Partenen

Unsere Klassenfahrt starteten wir vollzählig am 30. Mai am Bahnhof in Friedrichshafen und die Reise begann zuerst einmal mit einer halbstündigen Verspätung, so dass alle vermeintlichen Pläne sofort über den Haufen geworfen wurden. Natürlich verpassten wir alle Anschlusszüge und mogelten uns durch, bis wir schließlich immerhin den letzten Bus die Alpenstraße hoch wieder erlangt hatten.

Bild:Partenen/Österreich

Das Wetter in den Bergen zeigte sich gleich wolkenverhangen und verhieß viel Niederschlag. Doch das machte uns keine Sorgen, schließlich mussten wir erst einmal das Ailinger Vereinshaus in Beschlag nehmen. Nachdem jeder seinen Schlafplatz gefunden hatte, gingen wir auf Geocaching Tour rund um Partenen. Das Dorf liegt rechts und links gesäumt von hohen Bergen sehr schön gelegen und bietet sogar einen Stausee.

Zurück am Haus warteten wir sehnsüchtig auf das Versorgungsauto mit Herrn Gorzalka, damit wir unser Abendessen kochen konnten. Die Essensladung war so groß, dass ein Auto dafür nicht gereicht hatte, das Verhungern konnte ausgeschlossen werden. Am Folgetag sollten laut Wetterbericht 17 Liter Niederschlag folgen, so dass wir unsere Bergtour an den Christberg bereits abgesagt hatten. Wider Erwarten überraschte uns herrlichster Sonnenschein und so nahmen wir einen der Hausberge, den Ganifer, als Ausflugsziel.

Bild:Partenen/Österreich

Die knapp 500 Höhenmeter forderten uns doch ordentlich heraus und unsere Tour bescherte manchem einen Muskelkater. Der Niederschlag ergoss sich tatsächlich erst am Nachmittag, als wir erschöpft mit zwei großen Blumensträußen zurück am Haus angelangt waren. So hatten wir Zeit, uns ein leckeres Mal zu zaubern, Freizeit zu genießen und uns mit Cocktails zu verwöhnen, abgesehen von der Partymusik für die Tänzer.

Der nächste Tag verhieß erneut morgendlichen Sonnenschein und entführte uns in den nächsten Ort ins Freibad, wo die strapazierten Muskeln entspannen konnten. Der Nachmittag gehörte dem Park, in dem wir T-Shirts und andere Kleidungsstücke mit Batik-Technik färbten oder entfärbten. Manche erprobten sich mit Henna-Malereien oder spielten einfach Fußball. Die Riesenseifenblasen sorgten außerdem für viel Spaß. Zurück am Haus zauberten wir den weltbesten Kartoffelsalat, der mit Maultaschen zu einem der vielen leckeren Essen wurden, wovon wir seitenweise schreiben könnten. Selbst gekocht schmeckt einfach am besten.

Der Donnerstag war eine Reise nach Schruns in die Käserei wert und wir kreierten unseren eigenen Käse, natürlich unter geschulter Anleitung des Fachpersonals im Käsehüsli. Wir fragten uns nur, wie sollte der Käse heil zurück nach Partenen und am nächsten Tag zurück nach Friedrichshafen gelangen? Jeder kümmerte sich sachgemäß um seinen Käse, die Molke musste abgegossen werden, der Käse musste atmen... man weiß: alles braucht seine Zeit.

Bild:Partenen/Österreich

Der Käse ruhte und wir mussten uns mit dem Gedanken anfreunden, das ganze Haus wieder auf Vordermann zu bekommen. Dienste wurden eingeteilt und los ging es mit Packen, Aufräumen und vor allem Putzen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Stunden später konnte sich das Haus wirklich sehen lassen. Der nächste Morgen ließ uns aufatmen, denn Frau Hensinger hatte sich mit der Abfahrtszeit verrechnet und plötzlich waren wir tatsächlich zu früh dran, so dass wir in Ruhe im Park chillen konnten, bis wir vereint wieder im Bus saßen.

Erstaunlicherweise brachte uns die Rückfahrt nur noch kurz ins Straucheln, als Frau Müller mit zwei SchülerInnen den Zug in Lindau Reutin nicht mehr rechtzeitig verlassen konnte und postwendend zur Lindau Insel weiterfahren mussten. Der erste Käse landete in der Eile auf dem Boden und die Aufregung war groß. Glücklicherweise konnten sie den Folgezug gleich wieder zurücknehmen, so dass wir doch alle glücklich vereint pünktlich in Friedrichshafen landeten. Wir sind in jedem Falle startklar, um den nächsten Hüttenaufenthalt anzugehen, auch mit Wanderung in die Höhen, denn das Gipfelkreuz steht für uns noch aus.

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