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Diakonischer Betreuungsverein informiert am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium St. Martin über Betreuungsvorsorge und Betreuung als Beruf

Im Rahmen des Unterrichts im Fach Wirtschaftslehre waren am 28.3.2023 Frau Rudert in ihrer Funktion als Betreuungsrichterin des Amtsgerichts Tettnang und Herr Theiss, Geschäftsführer des Diakonischen Betreuungsvereins Bodensee e.V., eingeladen, um in der Klasse 13b über das Betreuungsrecht zu informieren.

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Im Vorfeld hat sich die Klasse bereits im Unterricht bei Frau Fichtner über die Vorsorgedokumente Patientenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht informiert. Als Vorbereitung zum Vortragstermin hat die Klasse außerdem eine Dokumentation über die Arbeit als Berufsbetreuer angeschaut und eine Fragensammlung zum Thema angefertigt.
Dem Vortrag der beiden Spezialisten zum Betreuungsrecht lauschten die SchülerInnen interessiert, denn schließlich wurden nicht nur theoretische Informationen, sondern Beispiele aus echten Fällen berichtet. Dabei konnte Frau Rudert als Betreuungsrichterin darstellen, wie es zu einem Betreuungsfall kommt und welche Voraussetzungen dabei gelten. Ab dem 18. Lebensjahr sind die Eltern nicht automatisch die Betreuer und haben nicht automatisch die Vollmacht, wenn es beispielsweise durch einen Unfall notwendig wird, einem Luftröhrenschnitt zuzustimmen. Ohne Betreuungsverfügung weiß die Betreuungsbehörde nicht, welche Person der Betroffene als Betreuer wünscht. Im Falle einer Dauerbetreuung kommt in den Fällen, in denen kein ehrenamtlicher Betreuer gefunden werden kann, ein Berufsbetreuer oder Vereinsbetreuer zum Einsatz. Herr Theiss berichtete anhand vieler interessanter Fälle, welche Personenkreise dauerbetreut werden und was es heißt, als Berufs- oder Vereinsbetreuer zu arbeiten. Dabei stellte er den Diakonischen Betreuungsverein vor, bei dem im Moment zwei Vereinsbetreuer fest angestellt sind. Betreuer – egal ob beruflich oder ehrenamtlich – werden in den kommenden Jahren immer mehr benötigt und sind jetzt schon dringend gesucht. Herr Theiss berichtete, dass er noch nie einen so interessanten Beruf gehabt habe, wie den als Vereinsbetreuer, und informierte die SchülerInnen über seinen Werdegang und mögliche Wege, die Betreuung ebenfalls als Beruf auszuüben. Ein Studium der Sozialarbeit, was einige am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium erwägen, wäre für die Anerkennung als Betreuer dabei die optimale Ausbildung.
Die für den Vortrag reservierte Doppelstunde reichte für die Bälle, die sich Frau Rudert und Herr Theiss immer wieder zuwerfen konnten und eine Betreuung von verschiedenen Seiten beleuchteten, kaum aus. Die Klasse bedankte sich recht herzlich für den durchweg interessanten Vortrag und überreichte ein Merci als Dank für die großartige Veranstaltung

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