Bildungszentrum St. Martin >> Unser Konzept

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Der Ganztagsbereich ...

... der Bodensee-Schule St. Martin zeichnet sich seit ihrer Gründung im Jahr 1971 als verbindliche Ganztagsschule ab der 3. Klasse aus. Seit dem Schuljahr 2016/17 ist die Grundschule der Bodensee-Schule St. Martin als Ganztagsschule staatlich anerkannt.
Für die Kinder der ersten beiden Jahrgänge besteht die Möglichkeit verbindlich die Angebote der Ganztagsschule an einzelnen Tagen wahrzunehmen.
Ab Klasse 3 gehören das verpflichtende gemeinsame Mittagessen, die Mittagsfreizeit, die Freizeitgruppen, die Handwerkserziehung, die Berufsbegleitung sowie der reguläre Unterricht an vier verpflichtenden Nachmittagen zum Schulalltag.
Schule als Ganztagsschule heißt Schule als Lebensraum gestalten, sie als Lebensgemeinschaft zu betrachten, in welcher Kinder und Jugendliche beheimatet sind und unterschiedlichste Lebensentwürfe verfolgen können.

Bild:Das Mittagessen

Das Mittagessen ...

... wird täglich frisch zubereitet und nimmt in der Ganztagsschule einen zentralen Stellenwert ein. Als ein unverzichtbarer Bestandteil des Tages stellt der gemeinsame Mittagstisch mehr als eine Gelegenheit dar, den Magen zu füllen. Er bietet vielmehr die Chance, miteinander in Kontakt zu treten, sich auszutauschen, der begleitenden Klassenleitung und in den Jahrgängen 1 und 2 der vertrauten Bezugsperson in anderer, offenerer Form zu begegnen. Die Begegnung erfolgt auf einer Ebene, die Themen und Gesprächsinhalte zulässt, die oft innerhalb des übrigen Schulalltags keinen Raum finden.

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Die Mittagsfreizeit ...

... ist die von den Kindern sehr geschätzte freie Zeit nach dem Mittagessen, die den schulischen Morgen mit dem Nachmittag verbindet.
Jedes schulische Lernen und Lehren ist eingebettet in ein interaktives und dialogisches Beziehungsgeschehen mit verlässlichen Bezugspersonen und kontinuierlichen Angeboten. Für dieses Beziehungsgeschehen brauchen alle Beteiligten Zeit, die nicht mit unterrichtlichen Inhalten gefüllt ist. Eine solche Zeit der intensiven klassen- und jahrgangsübergreifenden Interaktionen mit allen Personen, die sich aktiv am Schulleben beteiligen, ermöglicht die Mittagsfreizei (MFZ). Darüber hinaus bieten die unterschiedlichsten MFZ – Stützpunkte an der Bodensee–Schule beurteilungsfreie Beschäftigung mit Sport, Spiel, Handwerk, Musik, Kunst, sozialen Projekten und vieles mehr. Die Bodensee-Schule mit all ihren zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten wird zum Lebensraum, zum Erfahrungs- und Gestaltungsraum für alle Beteiligten. Die MFZ ist ein stimulierender und kulturell anregender Lebens- und Erfahrungsraum. Sie kommt dem Streben nach Autonomie des Kindes sehr entgegen. Jedes einzelne Kind kann sich innerhalb des gesetzten Rahmens der MFZ frei entscheiden, mit wem, wie lange, wo und was es tun möchte. Das Kind hat die Möglichkeit Interesse für die unterschiedlichsten Bildungsinhalte zu entwickeln und kann sich immer wieder neue Anregungen holen. Es erlebt soziale Anerkennung und persönliche Wertschätzung von allen Beteiligten, ohne individuelle Bewertung.

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Das erweiterte Bildungsangebot ...

... an der Bodensee-Schule St. Martin bietet den Kindern und Jugendlichen verschiedenste Freizeitgruppen (FGs) zur Wahl, die jeweils einer zeitlichen Verbindlichkeit eines Schulhalbjahres unterliegen.
Die Kinder werden mit ihren Wünschen ernst genommen und verpflichten sich aktiv in der gewählten Gruppe mitzuarbeiten. Die Angebote orientieren sich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen und werden jährlich in Zusammenarbeit mit der SMV evaluiert. Den jungen Menschen wird so ein breites Spektrum an Aktivitäten aufgezeigt, in dem neue Fähigkeiten, Fertigkeiten und Talente entdeckt werden können.
Experten mit einem entsprechenden Fachwissen und pädagogischen Fähigkeiten leiten diese Gruppen, da sie ihre Fachkenntnisse, ihre Fertigkeiten und ihre Begeisterung authentisch vermitteln und zur aktiven Mitarbeit motivieren können. Darüber hinaus bieten die FGs den pädagogischen MitarbeiterInnen und LehrerInnen eine Möglichkeit der Beziehungsarbeit, die nicht auf der formellen Unterrichtsarbeit basiert.
Durch die Verbindlichkeit der Teilnahme und der zeitlichen Begrenzung lernen die Kinder und Jugendlichen sich mit den Konsequenzen ihrer Wahl auseinanderzusetzten. Sie trainieren ihre eigene Entscheidungsfähigkeit als wichtiges Lernfeld in ihrer Entwicklung zum selbständigen und verantwortungsbewussten Mitglied unserer Gesellschaft.
Die jahrgangsübergreifenden Angebote erfordern von den Kindern und Jugendlichen das sich wiederholende Eingliedern in veränderte Sozialstrukturen. Die Rollen werden neu verteilt und spezielle Fähigkeiten und Fertigkeiten werden anerkannt, geschätzt und gebraucht. Die Kinder und Jugendlichen lernen, sich innerhalb der neuen Sozialstrukturen zu orientieren und ihren Platz zu finden.
In Form eines Schulbriefes bekommen die Kinder jeweils eine persönliche Rückmeldung vom jeweiligen Freizeitgruppenleiter.

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Die Handwerkserziehung ...

... ist Teil der festgelegten Bildungsarbeit an der Bodensee-Schule St. Martin in den Jahrgängen 5 bis 7.
Festgelegte Thematiken werden in halben Klassen im Tertial des Jahres verbindlich unterrichtet. Die Handwerkserziehung beinhaltet die praktische Bearbeitung des Materials, das Kennenlernen verschiedener Techniken und Möglichkeiten der Verarbeitung, ermöglicht einen Einblick in den theoretischen Hintergrund einer Thematik und gibt einen Ausblick auf mögliche Vertiefungen und Berufe. Auch dies ermöglicht die Entdeckung von neuen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Talenten.
Folgende Thematiken werden bearbeitet:
Jahrgang 5 - Textile Bearbeitungstechniken, Modellieren, Drucktechniken
Jahrgang 6 - Holzverarbeitungstechniken, Töpfern, Farbenlehre
Jahrgang 7 - Metallbearbeitung, Bildhauen, Buchbinden

Die Berufsbegleitung ...

… beginnt in Klasse 8 aufbauend auf die Handwerkserziehung. Die Jugendlichen befinden sich in der Pubertät – einer Phase der Selbstfindung, der Selbsterprobung und der Suche nach Sinn. Sie orientieren sich an ihrer Bezugsgruppe oder an Vorbildern aus Medien und ihrem sozialen Umfeld. Sie versuchen sich dabei zu verorten und Zugehörigkeit zu empfinden, zum Beispiel zu einer Clique, einem Verein oder auch in ihrer Klasse. Ihrer besonderen Fähigkeiten, Talenten und Interessen sind sie sich meist nicht klar bewusst, auch wenn sie Selbstkonzepte und vielleicht schon wage Berufsvorstellungen besitzen. Sie neigen dazu, sich einerseits zu überschätzen, andererseits zu unterschätzen.
Daher bedarf es einer Begleitung, um die Jugendlichen zu motivieren sich genauer mit sich selbst, ihren Wünschen, ihren Interessen und ihren Fähigkeiten zu beschäftigen.
Das Konzept der Berufsbegleitung reiht sich ein in eine ganze Palette von Bemühungen, die SuS zu einer aktiven Auseinandersetzung mit ihren beruflichen Perspektiven zu bringen und so ihre Chancen für eine gelingende Berufsausbildung zu verbessern. Ein Teil dieser Bemühungen liegt darin, ihnen zu helfen ihre eigenen Stärken zu entdecken und Interessen auszudifferenzieren oder erst zu entwickeln. Ebenso lernen sie unterschiedliche Berufe kennen und finden sich so in der Berufe-Vielfalt besser zurecht. Sie erhalten Kenntnisse von Unterstützungssystemen und wissen diese zu nutzen. Darauf aufbauend sollen sie in der Lage sein, individuelle, berufliche Perspektiven zu entwickeln und für sich umzusetzen.

Inhalte der Berufsbegleitung in Klasse 8
• Biographiearbeit
• Erste Berufserkundung
• Persönliches Profil – eigene Stärken und Fähigkeiten erkennen
• Erste Berufsfindung und Hinführung auf das Praktikum
• Praktikumsnachbereitung
• Weitere Berufserkundung, Perspektivensuche
• Elternarbeit
• Dokumentation und Rückmeldung der individuellen Entwicklung der beruflichen Perspektiven in
persönlichen Gesprächen und einem persönlichen Brief

Inhalte der Berufsbegleitung in Klasse 9
• Einzelgespräche
• Weitere Berufserkundung
• Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung eines weiteren Praktikums
• Konkretisierung der Berufsfindung
• Berufsfindung der nahen Zukunft
• Elternarbeit
• Dokumentation und Rückmeldung der individuellen Entwicklung der beruflichen Perspektiven in persönlichen Gesprächen

Inhalte der Berufsbegleitung in Klasse 10
• Einzelgespräche
• Status Quo
• Weitere Konkretisierung der Berufsfindung
• Verstärkte Berufsfindung der nahen Zukunft
• Begleitung im ganzjährigen Praxistag (HS)
• Elternarbeit
• Dokumentation und Rückmeldung der individuellen Entwicklung der beruflichen Perspektiven in persönlichen Gesprächen

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